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Ingenics AG | Newsletter 05/2009
Sehr geehrter Leser,

„Visionen, Strategien, Methoden der Zukunftsgestaltung in Unternehmen“ – unter diesem Motto haben am Donnerstag, 14. Mai, Kunden und Kenner der Ingenics AG im Ulmer Stadthaus zusammengefunden. Mit den 9. Ulmer Gesprächen, die mit Professor Dr. Meinhard Miegel und Dr. Pero Mićić prominent besetzt waren, wollten wir gemeinsam mit Ihnen den Blick in die Zukunft schärfen. Ihren Rückmeldungen zufolge ist uns das gelungen, vielen Dank für Ihr positives Feedback! Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir die wesentlichen Inhalte der Referate in diesem Future Flash zusammengefasst.

Eine spannende Lektüre wünschen
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Oliver Herkommer, Vorstand Jörg Herkommer, Vorstand
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› Der Zukunft einen Schritt voraus sein.
Die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gesellschaft werden sich in den kommenden Jahren durch Migration, zunehmende Alterung und ökologische Herausforderungen rasant ändern. Wie sich Unternehmen rechtzeitig fit machen können, erörterte Prof. Dr. Meinhard Miegel im Rahmen eines Vortrags bei den Ulmer Gesprächen.
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› Zukunft – von der Vision zum Machbaren.
Trends zu erkennen ist das Eine. Die weitaus spannendere und für Unternehmen entscheidende Frage ist allerdings die nach den ableitbaren Folgen für das eigene Handeln. Dr. Pero Mićić, Vorstandsvorsitzender der Future Management Group AG, mahnte bei den Ulmer Gesprächen dazu, Szenarien zunächst nach ihrer Wahrscheinlichkeit zu bewerten.
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› Die Best Company – unterwegs zum perfekten Unternehmen.
100 Jahre nach Taylorismus und Ford-Produktionssystem und rund 20 Jahre nach den Anfängen des Lean-Management wartet das Industrial Engineering auf den nächsten Schritt. Jörg Herkommer, Vorstand der Ingenics AG, erläuterte bei den Ulmer Gesprächen, was eine „Best Company“ im 21. Jahrhundert ausmacht.
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› Ingenics im Dialog.
Ingenics ist in den kommenden Wochen wieder bei einigen Fachevents präsent. Vielleicht sehen wir uns?
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Der Zukunft einen Schritt voraus sein.
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Unternehmen müssen ihren Blick für die sich wandelnden Rahmenbedingungen schärfen und die eigene Organisation zukunftsfähig machen. Laut Prof. Dr. Meinhard Miegel, Vorstand der Stiftung „Denkwerk Zukunft“, Publizist und Politik-Berater, werden zahlreiche Veränderungen, die heute erst im Ansatz erkennbar sind, die Märkte der Zukunft bestimmen. Als Beispiel nannte er die Folgen der demographischen Entwicklung: Politisch führe die Überalterung der Gesellschaft zwar zu Verteilungskämpfen, wirtschaftlich würden dadurch allerdings Märkte wie Gesundheit oder Freizeitgestaltung weiter wachsen.


Weiterer Brennpunkt ist Miegel zufolge der Raubbau an der Natur, der sich durch den rasanten Anstieg der Weltbevölkerung noch verstärken wird. Umso mehr werde in den kommenden Jahren nach Lösungsansätzen gesucht, die eine Umkehr der Wirtschaft vom Verbrauch der Naturschätze zu deren Gebrauch ermöglichen. Wer aber bei Themen wie zum Beispiel Energiegewinnung ganz vorne mit dabei sein will, müsse seine Organisation schlagkräftig und effizient gestalten. Unternehmen wie Ingenics könnten dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.

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Zukunft – von der Vision zum Machbaren.

Aufbauend auf den zum Teil recht düsteren Szenarien von Prof. Dr. Meinhard Miegel erläuterte Dr. Pero Mićić bei den Ulmer Gesprächen, wie ein Unternehmen von einer abstrakten Zukunftserwartung zu konkreten Entscheidungen gelangt. Der Zukunftsforscher empfiehlt, die eigenen Erwartungen mit „fünf Brillen“ zu differenzieren in die wahrscheinliche, die überraschende, die gestaltbare, die angestrebte und die geplante Zukunft. Dass sich die Weltbevölkerung zum Beispiel so entwickelt, wie von Professor Miegel erwartet, sei höchstwahrscheinlich, sagte Mićić.

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Ob es – wie allgemein erwartet – deshalb zu Verteilungskämpfen beim Trinkwasser kommt, hänge aber davon ab, ob es durch technische Innovationen gelingt, Meerwasser für den Menschen nutzbar zu machen – oder eben nicht. Laut Dr. Mićić müssen Unternehmen Prozesse implementieren, die es ermöglichen, Trends rechtzeitig zu erkennen und in Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. An effizienten Strukturen führt auch beim Umgang mit der Zukunft kein Weg vorbei.

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Die Best Company – unterwegs zum perfekten Unternehmen.
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Deutsche Unternehmen sind aufgrund mehrerer Faktoren nicht dazu in der Lage, das Toyota-Produktionssystem 1:1 zu kopieren. Laut Ingenics Vorstand Jörg Herkommer liegt das unter anderem an der Arbeitsverdichtung in den japanischen Werken, die hierzulande niemand akzeptieren würde.


Die Antwort der deutschen Industrie auf die Herausforderung einer derart perfektionierten Produktion sei daher ein Produktions-„Zehnkampf“, der vor allem ein Ziel hat: Verschwendung vermeiden, um eine höhere Wertschöpfung zu erreichen. Alle Prozessketten in allen Unternehmensbereichen müssten effizient, flexibel und fehlerfrei gestaltet werden und zudem perfekt ineinandergreifen. Eine effiziente, innovative Organisation ohne Verschwendung wird laut Herkommer vom Lean-Gedanken jedes Einzelnen getragen. Aufgabe des Managements sei es, diese Leitkultur von der Vision bis zur Methodik mit Leben zu füllen. In einer vom Lean-Gedanken getragenen „Best Company“ mit zirka 1.000 Mitarbeitern lassen sich zum Beispiel laut Herkommer schon durch kleine Stellhebel Millionenbeträge einsparen.


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Ingenics im Dialog.
Ingenics ist in den kommenden Wochen wieder bei einigen Fachevents präsent. Vielleicht sehen wir uns?

10.06. - 11.06.2009 3. Internationale CFK-Valley Stade Convention
15.06.2009 Seminar “Systematische Rüstzeitoptimierung”
in der Ingenics Niederlassung Stuttgart
16.06.2009 Seminar “Systematische Rüstzeitoptimierung”
in der Ingenics Niederlassung Hamburg
01.09. - 02.09.2009 Produktions-Standorte optimal abstimmen und auslasten
in Frankfurt/M.
Weitere Termine:06.10. - 07.10.2009 in Köln
27.10. - 28.10.2009 in München


Weitere aktuelle Termine interessanter Fachevents finden Sie auch auf unserer Homepage.

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weitere Infos unter: www.ingenics.de
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