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Ingenics AG | Newsletter 03/2009
Sehr geehrter Leser,

ist die Talsohle schon erreicht? Es kommt darauf an, wem man Glauben schenken mag: den Absatzzahlen und den Aktienkursen oder den Aussagen von US-Notenbank-Chef Ben Bernanke und anderen US-Bankern, die bereits 2010 wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Wer auch immer am Ende recht behalten wird - im zweiten Ingenics Future Flash 2009 erfahren Sie unter anderem, wie Sie vom Energie-Boom in den USA profitieren können und was unser Büro in Shanghai für Chinas Wirtschaft erwartet. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.
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Oliver Herkommer, Vorstand Jörg Herkommer, Vorstand
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› Die USA entdecken die Urgewalten.
Unter US-Präsident Obama läuft das weltweit größte Investitionsprogramm für erneuerbare Energien an. Bis 2011 sollen dadurch zwei Millionen neue Arbeitsplätze in den USA entstehen. Das eröffnet Chancen für deutsche Zulieferer.
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› China entdeckt sein Gespür für Prozesse − Die Regierung kurbelt die
Binnennachfrage an.
China wird die Wirtschaftskrise voraussichtlich besser meistern als viele Experten das erwarten. Die Regierung kurbelt das Binnengeschäft an, Unternehmen verschlanken ihre Prozesse. Dank der guten Liquiditätslage könnte die Finanzkrise dort sogar wie ein Katalysator wirken.
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› Lackieranlagen als Teil des Produktionsprozesses begreifen.
Lackieranlagen gelten als teuer und unflexibel, und Änderungen kosten viel Geld. Daher macht es Sinn, sich über deren Optimierung Gedanken zu machen. Ingenics tut das. Mit Erfolg.
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› MAN gibt bei der Achsenmontage den Takt vor.
Die MAN Nutzfahrzeuge AG stellt die Achsenproduktion mit Hilfe von Ingenics bei laufendem Betrieb radikal um. Auf künftig zwei statt bislang vier Montagelinien wurde so eine Kapazität von jährlich 350.000 Einheiten installiert.
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› Ingenics im Dialog.
Ingenics ist in den kommenden Wochen wieder bei einigen Fachevents präsent. Vielleicht sehen wir uns?
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Die USA entdecken die Urgewalten.
Die Ziele sind formuliert, jetzt geht es an die Umsetzung: Die US-Regierung setzt im Nach-Immobilienkrise-Zeitalter voll auf erneuerbare Energien. Bis in 20 Jahren soll rund ein Drittel des Energiebedarfs der Amerikaner durch Wind-, Solar- und Biokraftanlagen gedeckt werden. 150 Milliarden Dollar stehen für Direktinvestitionen bereit.

Der Bau von Niederlassungen und Fabriken sowie Kapazitätsausweitungen bestehender Einheiten in diesem Sektor werden von der US-Administration mit 30 Prozent der Investitionssumme bezuschusst - unabhängig davon, wer die Arbeitsplätze schafft. Um in den USA Fuß fassen zu können, bedarf es aber spezifischer Kenntnisse. Soft-Facts wie kulturelle Unterschiede, Bildungseinrichtungen und Lebensqualität werden oft ebenso unterschätzt wie die regional unterschiedlichen Genehmigungsverfahren oder die logistischen Herausforderungen.

Ingenics begleitet seit 2003 Großunternehmen und KMUs in die USA. Unsere Berater in Atlanta finden den richtigen Standort, knüpfen wertvolle Kontakte zu Planungspartnern, Rechtsanwälten und weiteren Service-Dienstleistern. Zudem sorgen sie durch den ganzheitlichen Beratungsansatz und ein professionelles Projektmanagement für einen schnellen Markteintritt ohne böse Überraschungen.

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China entdeckt sein Gespür für Prozesse −
Die Regierung kurbelt die Binnennachfrage an.
In Zeiten schier grenzenlosen Wachstums werden, wie in den letzten Jahren, Kapazitäten oft ohne Bedacht ausgeweitet. In China war das lange Zeit der Fall. Im Zuge der Absatzkrise, die das Exportland stark trifft, orientieren sich die Unternehmen im Reich der Mitte um: Anstatt neue Fabriken zu bauen, werden bestehende Produktionsanlagen effizienter gestaltet.

Raymond Brady, seit Januar für das Ingenics Büro in Shanghai verantwortlich, war zuvor fünf Jahre lang für einen großen deutschen Konzern in China aktiv. Er mahnt dazu, China als attraktiven Zukunftsbinnenmarkt nicht zu unterschätzen. "Die Regierung stützt derzeit den Konsum, die Nachfrage hat in einigen
Sektoren (z.B. im Automobilbereich) zum Beispiel nur marginal nachgelassen.", sagt Brady.

Ingenics begleitet und berät in- und ausländische Unternehmen in China bereits seit zehn Jahren, seit 2005 geschieht das von der Niederlassung in Shanghai aus. Die zwölf Berater dort suchen im Auftrag der Kunden nach strategischen Partnern und geeigneten Standorten. Sie sorgen durch ihr Verständnis für Land und Leute für eine reibungslose Markteinführung. Auch die Qualitätskontrolle chinesischer Hersteller im Auftrag ausländischer Kunden gewinnt an Bedeutung. Denn, so Brady: "Je länger die Kundenbeziehung ist, desto mehr leidet die Qualität." Ingenics spielt damit eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Qualitätssicherung.
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Lackieranlagen als Teil des Produktionsprozesses begreifen.
Wer sich für eine neue Lackieranlage entscheidet oder eine bestehende Anlage optimiert, darf die Oberflächenbehandlung nicht isoliert vom Produktionsprozess betrachten. Neben den anlagespezifischen Elementen muss die Einbindung der Anlage in den Betriebsablauf und in die Produktionssteuerung berücksichtigt werden.

Mit erfolgreichen Projekten in den Technologiebereichen Tauch- und Pulverbeschichtung sowie Nasslacksysteme verfügt Ingenics über umfassendes Know-how im Bereich der Lackieranlagenplanung. Wichtig für die Kunden ist hier vor allem die Herstellerneutralität. Unter Beweis gestellt haben die Ingenics Berater diesen ganzheitlichen Ansatz jüngst bei der F.X. Meiller GmbH & Co. KG am Produktionsstandort München-Moosach. Hier wurden das Anlagenlayout und der Prozess gemeinsam mit der Ingenics AG entwickelt.

Durch eine gut integrierte Oberflächentechnik lassen sich nach den Erfahrungen aus den weltweiten Ingenics Projekten Einsparungen zwischen 18 und 25 Prozent erreichen. Ob und wie eine Anlage optimiert oder erneuert werden sollte, verrät der QuickCheck für Lackieranlagen.

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MAN gibt bei der Achsenmontage den Takt vor.
Die MAN Nutzfahrzeuge AG gibt auf die Absatzkrise eine mutige Antwort und erhöht die Achsenmontage-Kapazität in München auf mehr als das Dreifache. Erstmals in der Nutzfahrzeugindustrie wird bei einer Bandgeschwindigkeit von drei Metern pro Minute (bisher 1 m/min) der 1-Minuten-Takt eingeführt.

Auf dem Weg der Prozessoptimierung setzte MAN auf Ingenics. "Wenn wir uns umstrukturieren, brauchen wir den Blick
von außen, sonst schmoren wir im eigenen Saft", begründet Dr. Robert Engelhorn, Hauptabteilungsleiter der Geschäftseinheit Schwere Lkw, diesen Schritt. Ingenics Geschäftsfeldleiter Andreas Grundnig und sein Team begleiteten den Neustrukturierungsprozess bis zum Anlauf unter anderem durch Konzeptions-, Simulations- und Implementierungs-Workshops.

Martin Klems, Prozessplaner und Projektleiter der Reorganisation bei MAN,
ist zufrieden mit der Leistung des interdisziplinären Projektteams, das von den Ingenics Beratern koordiniert wurde: "Es ist eben ein großer Vorteil, wenn man sich auf einen bewährten Partner konzentrieren kann." Das Ergebnis: MAN erreicht durch die Reorganisation eine Produktivitätssteigerung von 20 Prozent, die Durchlaufzeiten gehen um 30 Prozent zurück.

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Ingenics im Dialog.
Ingenics ist in den kommenden Wochen wieder bei einigen Fachevents präsent. Vielleicht sehen wir uns?

30.03. - 02.04.2009 1. Deutsch-Amerikanische Energietage, Berlin
16.04. - 17.04.2009 Zukunft der Arbeit - Motivation und Gesundheit im Zeitalter des Wandels, Dresden
22.04.2009 USA Investment während der Krise, Köln

Weitere aktuelle Termine interessanter Fachevents finden Sie auch auf unserer Homepage.

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weitere Infos unter: www.ingenics.de
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